Samstag, 24. Januar 2009

Home sweet home

Hallo zusammen,
schon einige Zeit sind wir jetzt wieder hier. Angekommen sind wir am 13. Januar nachmittags um 4. Warum schon so früh? Nachdem wir am Sonntag Abend von einem Bekannten gehört haben, dass auf Fiji Ausnahmesituation herrscht, heftiger Monsunregen führte zu einem Jahrhunderthochwasser, riefen wir bei Air New Zealand an. Sie meinten dass Fiji im Moment nicht angeflogen wird, die Chancen aber am Mittwoch schon besser sind. Aber ehrlich gesagt, wer will schon wo Urlaub machen, wo die ganze Woche nur Regen vorhergesagt wird? Kurzerhand entschieden wir, Fiji abzusagen und nach Hause zu fliegen. Die Woche mehr in Christchurch hätte uns auch nichts Neues mehr gebracht. Gesagt getan, am Montag Abend gings los. Der Flug war diesmal ohne längeren Zwischenaufenthalt. Von Auckland gings 10 Stunden weiter nach L.A. und von dort weitere 10 Stunden nach London. Der Flug von London nach München war der unangenehmste, das Flugzeug war sehr klein und wackelig. In München selbst mussten wir eine Stunde auf meinen Rucksack warten, der sich auf dem falschen Fliessband befand. Endlich draussen sind wir herzlich von Bettinas Eltern und ihrer Schwester empfangen worden, es wusste ja sonst keiner das wir nach Hause kommen.
In Thalmässing angekommen gabs erst mal Brotzeit mit bayrischen Bier und gutem deutschen Brot, lecker wars.
Mittlerweile hab ich mich schon wieder im Alltag gefunden. Nach einer Woche im Allgäu sitz ich nun an meinem Schreibtisch in Thalmässing und sollte eigentlich für die anstehende Chemieklausur lernen, doch irgendwie klappt das nicht, ich bin noch ein wenig in Urlaubsstimmung.
Wir möchten uns ganz herzlich bedanken für die fleissigen Leser und für die unterstützenden Kommentare, damit hatten wir wirklich nicht gerechnet. Wer weiss, vielleicht gibts ja auch einmal einen neuen Blog mit Yippie, Südamerika, wir kommen! oder Yippie, Indien, wir kommen! Lasst euch überraschen.

Viele Grüsse
Petra und Bettina

Freitag, 26. Dezember 2008

Donnerstag, 25. Dezember 2008

So war unser Weihnachten









Hallo zusammen! Erst mal Danke an die vielen Leute die an uns gedacht haben an Weihnachten, es hat uns sehr gefreut. Die letzten Tage waren sehr schoen, in dem Hostel in Hokitika fuehlten wir uns sehr wohl. Zu Weihnachten bekamen wir selbstgebackenes Brot geschenkt und Rosen aufs Bett gelegt. =) Am Weihnachtsabend selbst haben wir eine Schweizerin und 2 aeltere amerikanische Frauen zum Schweinebraten mit Kloss eingeladen, was uns mehr oder weniger gelungen ist. In Neuseeland gibts halt doch nicht die richtigen Zutaten und experimentieren tun wir hier immer schon gerne. Nach dem Essen hat Kerry, unser Host, uns gezeigt wie man aus Flax Koerbe flechten kann. Spaeter um 11 Uhr abends sind wir dann noch in die Kirche gegangen, was eigentlich nur erschreckend war. Bettina und ich mussten die ganze Zeit lachen, die Priesterin wirkte schon etwas angespannt. Den ersten Weihnachtsfeiertag haben wir mittags in einem Rugby Club in Hokitika verbracht, wo wir zum Weihnachtsdinner eingeladen wurden. Das war mal eine neue Erfahrung, Weihnachten wird dort halt viel kitschiger zeremoniert. Am 2. Weihnachtsfeiertag, also heute haben wir uns auf den Weg gemacht und sind in Akaroa angekommen. Akaroa ist der einzig franzoesisch besiedelte Teil Neuseelands und das merkt man auch. Das Flair hier wirkt sehr europaeisch. Das wars soweit. Wir hoffen ihr hattet auch alle ein schoenes Weihnachtsfest.

Liebe Gruesse

Petra und Bettina

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Plaetzchen backen mal anders






So, nun ham wirs doch getan, vor lauter Langeweile natuerlich nur :D

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Franz, Sissi, Sissi



Hallo!

Seit Mittwoch sind wir wieder on Tour. Als erstes wurde Haast angesteuert. Nach einer Nacht in einem schimmligen Zimmer und ueberbewoelktem Sonnenuntergang sind wir heute zu den Gletschern. Erst wurde der Fox Gletscher besichtigt, danach der Franz Josef. Eine geguidete Tour wollten wir nicht machen, 140 Dollar sind dann doch schon unverschaemt und auch ohne Guide kommt man ganz schoen nah ran. Samstag gehts dann weiter Richtung Hokitika wo wir ueber die Weihnachtsfeiertage bleiben werden. Hoffentlich gibts schoenes Wetter.

Soweit so gut, lasst doch mal wieder einen Kommentar da, wir freuen uns :)

Schoene Gruesse

Petra und Bettina (alias Franz und Sissi)

Donnerstag, 11. Dezember 2008

von Christchurch die Ostkueste entlang, auf dem Weg zur Westkueste

Hallo!
Mittlerweile sind wir weit gekommen. Nachdem uns die Busfahrt nach Dunedin so genervt hat, haben wir nach 2 Tagen im regenerischen Dunedin beschlossen ein Auto zu mieten. Gesagt getan, los gings zu den Nugget Points an der Ostkueste. Als wir die Pinguine auch gesehen haben ging die Odysee der Hostelsuche los, schliesslich landeten wir in Roxburgh. In Roxburgh ist wirklich nichts los, das Hostel war ganz schoen aber die Gegend eher langweilig. Nach einer Nacht in dem Hostel fuhren wir weiter nach Alexandra, haben uns kurz die Stadt angeschaut und wollten eigentlich in Queenstown schlafen. Da Queenstown aber anscheinend zu einer Partymetropole mutiert fanden wir dort auch kein Zimmer und fuhren weiter nach Wanaka. Hier haben wir Glueck, in einem kleinem Hostel etwas ausserhalb von Wanaka koennen wir guenstig schlafen und werden wohl auch noch ein paar Tage hier bleiben. Wir haben hier auch Giesbert und Annette wieder getroffen, ein Paar aus Dresden mit ihrem Baby und werden heute auch eine gemeinsame Wandertour starten. Wandern kann man naemlich wunderbar in Wanaka.
Na dann, wir lassen wieder von uns hoeren,

viele Gruesse
Petra und Bettina

Sonntag, 30. November 2008

Entlang der Westkueste

Hola!
Seit drei Tagen reisen wir nun entlang der Westcoast. Der Weg von Takaka nach Westport war muehsam, insgesamt 5 verschiedene Autos haben uns mitgenommen, 8 Stunden waren wir unterwegs. Das Leben in Westport ist eher als bescheiden zu beschreiben. Die Menschen dort geben sich mit dem Geringstem zufrieden. Am Sonntag findet man viele Familien an der Kueste angeln. Wir haben einer Familie eine Weile zugesehen, der Vater angelt und die Soehne duerfen die Fische herauscatchen und enthaupten, anscheindend hats Spass gemacht. Waehrenddessen laeuft Johnny Cash im Autoradio, damit die Fische besser anbeissen.
Am Hafen fanden wir einen Haufen Kinder, die den groessten Spass hatten aus 2 Meter Hoehe ins eher gruenliche Wasser zu huepfen. Hat mich irgendwie an Rumaenien erinnert. Als ich einen kleinen Jungen fragte, warum sie nicht am Beach spielen, kam nur zurueck: to jump is funnier =) .
Nach 2 Naechten in Westport sind wir heute im Nieselregen nach Punakaiki getrampt, unser Fahrer, ein Kiwi, war aeussert hoeflich, so wie man die Neuseelaender kennt. Hat uns auch gleich noch ein paar typische neuseelaendische Lieder zu hoeren gegeben und froehlich mitgetraellert. In Punakaiki ist es trotz Nieselregen sehr schoen, die Pancake Rocks sind just amazing und es gibt eine Menge Tracks zum Wandern. Schlafen duerfen wir die naechsten beiden Tage in einem Bauwagen, a la Peter Lustig. Mal was anderes.
Macht es gut und geniesst den ersten Schnee!

Liebe Gruesse
Petra und Bensch

(PS: ab Donnerstag sind wir wieder alle vereint, wir freuen uns schon tierisch auf Bettina und Martina!)